Atelier Wörsdörfer
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  "Abbild der Wirklichkeit und subjektive Wahrnehmung" ... Ob im privaten Leben oder in den öffentlich zugänglichen Print- und Onlinemedien: die Fotografie wird nach wie vor als eine Art "Zeugnis abgebende Instanz" herangezogen.

Wenn es darum geht, "sich zu erinnern" ist die Kamera - ob in digitaler Form oder althergebracht für lichtempfindlichen Film - schnell zur Hand. Unter dem Motto: "ich habe es gesehen, weil ich es fotografiert habe", hetzen Jugendliche sowohl durch Museen, als auch durch Schulalltag und Freizeitvergnügungen. Ihre Eltern stehen ihnen in nichts nach, gilt es z.B. Urlaubserinnerungen von den Sehenswürtigkeiten der Welt zu horten. Dieses Fotografieren ähnelt doch stark einem Konsumverhalten im Supermarkt. Bilder werden wie Sonderangebote gesammelt und haben nach wenigen Tagen schon ihr "Haltbarkeitsdatum" überschritten.

Ein Foto ist nur so gut, wie die Wahrnehmung des Fotografen, bevor er den Auslösers drückt.
     
"Etwas wahrnehmen" ... bedeutet, dass man sich mit dem Gesehenen auseinander setzt, es Verstandes- und Gefühlsmäßig einordnet und für sich bewertet. Fotografisch wahrnehmen bedeutet, der Wahrnehmung einen subjektiven Filter aufzusetzen, indem man die wahrgenommene Welt, auf seine subjektive Auswahlkriterien hin überprüft.

Für mich persönlich ist es spannnnend, durch das Medium der Fotografie, das Wahrgenommene auf wesentliche Dinge zu reduzieren. Zum Beispiel meine Aufnahmen von Gebäudestrukturen, Farbflächen und Schatten benötigen nicht noch mehr materielle Dinge im Bild. Sie sind sich selbst genug. Hat man sich beim Betrachten einmal auf diese Einfachheit eingelassen, haben einige Fotografien einen schönen, besinnlichen, meditativen Charakter.
"Meinen Fotografien" ... versuche ich eine Atmosphäre zu geben, wie ich es persönlich für "richtig" empfinde. Ich komme nicht mit "herkömmlichen Urlaubsfotos" nach Hause, sondern mit eigenwilligen Ansichten von Farben und Formen. Es wäre für mich ein Fest, könnte ich einmal für längere Zeit in den Motiven fremder Länder "schwelgen".

Wer meiner subjektiven Wahrnehmung "nachspüren" möchte, dem habe ich diese Internetseiten gestaltet und so umgesetzt, daß möglichst wenig Elemente, wie Buttons, Navigationsleisten, Bildunterschriften, etc. die Bildbetrachtung stören.

Viel Spaß beim Betrachten dieser Fotografien.
     
 


 
     
"Am Anfang" ... war Schwarz-Weiss. Natürlich noch mit einer improvisierten Dunkelkammer im Badezimmer. Zu der Zeit war es für mich nicht einfach, die Kosten für die Ausstattung und auch die laufenden Kosten für Filmentwicklung und Papierabzüge aufzubringen. Ich wohnte u.a. ein halbes Jahr in Hamburg und fotografierte viele Motive, die ich bei Straßenbauarbeiten fand.   Die zufällige Anordnung an Arbeitsgeräten, angelieferten Steinen und Teerflächen fand ich sehr anregend. Es ergab sich manch grafisch interessante Aufnahme für mich. Folgende - etwas experimentell geratene - Internetseite habe ich vor über 15 Jahren angelegt, als sich das Internet gerade so richtig entwickelte. Innerhalb der Seiten befinden sich auch ein paar ältere Gedichte von mir.


 
 
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