Thomas Wörsdörfer - Bildender Künstler & Grafiker - Kunst aus dem Lahn-Dill-Kreis

 • Tel.: 0170 / 9 07 91 09

"Im Sommerregen", ... wo sich die Elemente Erde und Wasser begegnen. In dem Ölgemälde, Abbildung oben, ist keine konkrete Form dargestellt. Der Kontrast zwischen dem hellen, statischen Grün der Landschaft und einem bewegten und bewegendem Blau-Weiss-Grau des Wassers unterstützt die Bildkomposition. Über allem die Akzente der Luft, in Gelb- und Rottöne gesetzt. So ist das Dargestellte nicht greifbar, nicht stofflich, drückt aber dennoch eine schöne, abstrahierte Stimmung aus.   "Ölgemälde leben mit", ... sie verändern ihren Ausdruck, sobald sich der Lichteinfall ändert. Interessant ist auch, daß es in Ölgemälden immer wieder neue Details zu entdecken gibt, die zuvor dem kritischen Auge entgangen sind. Im Vergleich mit Kunstdrucken, werden Ölgemälde - gerade, weil sie sich mit den veränderten Lichtbedingungen auch ändern - nie langweilig. Ein Ölgemälde im Wohnzimmer hängen zu haben, ist immer noch etwas Besonderes.

 

Ölgemälde - Hemisphäre
"Hemisphäre"
 

"In den Gemälden" ... spielt häufig die Darstellung von nicht greifbaren natürlichen Zuständen eine Rolle. Dinge, die einen veränderbaren Körper besitzen, wie z.B. Nebel oder Wolken, die einmal kompakt und volluminös auftreten, ein andermal sich fein auflösend, zerfließend darstellen. Der Künstler  versucht diese Wandlungs- und Anpassungsfähigkeit festzuhalten.  Es gibt keinen besseren Schauspieler, als die Natur. Immer bereit, sich zu verändern und neue Rollen einzunehmen.

 

Ölgemälde - Der Feuervogel
"Der Feuervogel"

 

"Der Feuervogel" ... erhielt "sein Leben" durch die Zerstörung eines angefangenen Bildes. Das Bildmotiv, das Thomas Wörsdörfer auf die Leinwand zu bringen hoffte, wollte nicht gelingen. Die ersten Bäume waren in Preußisch-Blau angelegt, aber er war unzufrieden und fand an dem Tag keinen rechten Zugang zum Malen. Aus wütender Frustration heraus nahm er einen Lappen und wischte quer über das bisherige Bild. Die Bäume wurden dadurch zerstört. Nach einiger Zeit hatte er sich wieder besonnen und erinnerte sich an eine Aussage des informellen Malers Emil Schumacher, dass durch Zerstörung neue Bildinhalte entstehen können und dass Zerstörung Teil des Malaktes sein könne. Also nahm er sich die Aussage Schumachers zu Herzen und ging wieder an seine Leinwand.

Ausgehend von dem "Wischer-Baum" begann er damit, den Wald neu zu gestalten. Er nahm sich Zeit, arbeitete an einem Bildbereich, machte Pause und ging wieder an die Staffelei. So bekam er ein Gespür dafür, wohin sich das Bild entwickeln könnte. Der neue Bildinhalt nahm Gestalt an.
Er entwickelte eine fiktive Waldlandschaft und begab sich in Gedanken in das Reich der Sagen und Mythologie. Und plötzlich war er da, der "Feuervogel". Flog einfach mitten durch seinen Wald
.
Nun wusste er, daß er den Bäumen aus Preußisch-Blau ein loderndes Gelb und Rot eines Feuers entgegenzusetzen hatte. So fing der Wald Feuer und es glimmte hier und loderte dort, überall, wo der Feuervogel entlang flog. Der "Feuervogel", von dem die Menschen sagen: "wo er auftaucht, wird Feuer lodern". Und über allem Geschehen ruhen zwei Planeten, stellvertretend für eine übergeordnete Welt, "irgendwo da draussen".
 
Thomas Wörsdörfer ist Mitglied im:
     
Oberhessischer Künstlerbund
Der OKB ist in seinen Heimatstädten Gießen und Wetzlar verankert und vertritt Künstlerinnen und Künstler aus dem Kreis Gießen und dem Lahn-Dill-Kreis, dem Vogelsbergkreis, dem Wetteraukreis, dem Kreis Hochtaunus und Marburg-Biedenkopf.
     
  BBK Marburg-Mittelhessen
Regionalverband des BBK Hessen (Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler Landesverband Hessen e.V.).
     
  Wetzlarer Kunstverein
Zwischen Tradition und Avantgarde bewegt sich der Wetzlarer Kunstverein.
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