Atelier Wörsdörfer
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"Sakrale Impressionen - Wahrnehmung und Prägung" - 12-teilig mit Installationsbeispiel

Eine Werkgruppe von Kohlezeichnungen mit Motiven aus der Pfarrkirche "St. Margaretha" in Hahn am See / Westerwald. Die Kirche wurde 1827 erbaut und ich bin in Hahn am See aufgewachsen. Die optischen und akustischen Reize in der Kirche waren sicherlich in meiner Kindheit prägend, ohne dass mir das je bewusst wurde. Erst in letzter Zeit habe ich mich mit dieser "ersten sinnlichen Prägung" auseinandergesetzt.


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  "Da ich als Kind das Glück hatte," ... auf dem Land aufwachsen zu können, hat sich mir auch die Natur wie von selbst eingeprägt. Meine "Lebensräume" waren reich blühende Wiesen, Versteckmöglichkeiten in Hecken und Wäldern, Kletterbäume in den unterschiedlichsten Höhen und Schwierigkeitsgraden und die Scheune am Haus mit Nebengebäude.

Diese Erfahrungen kann mir niemand mehr nehmen, und meine Sinneseindrücke von damals, sind Bestandteil eines automatisch erstellten inneren Archivs, auf das ich beim Zeichnen im Atelier, immer zugreifen kann. W
as und wie ich es zeichne, ergibt sich oft erst, während ich daran arbeite. Bei der zuletzt entstandenen Porträtserie allerdings, arbeite ich nach einer Fotovorlage, welche ich mir neben das Zeichenblatt lege. Während des Arbeitens überlege ich mir, welche Person mir da gegenüber steht und was sie wohl von Beruf ist und was sie erlebt hat. Dann arbeite ich meine Überle-
gungen ins Bild mit ein oder ergänze das Ganze mit zusätzlichen Bildern, z. B. zu einem Triptychon oder zu einer Installation.
     
"Durch Zeichnen" ... erreiche ich den direktesten und spontansten Ausdruck. Für mich hat es durchaus etwas archaisches, mit Kohle auf der Fläche eines weißen Papieres zu zeichnen und Spuren zu hinterlassen. Erstaunlich, wie sich mit den einfachsten technischen Mitteln - ein Stück Kohle und ein Blatt Papier - etwas Bildhaftes schaffen lässt.
"In meiner Motivwahl" ... schreckt mich das hübsche dekorative Bild. Ich möchte Atmosphäre schaffen und auch irritieren und zum Nachdenken anregen. Sowohl meine Zeichnungen, als auch meine Gemälde und Fotografien besitzen meine persönliche Art der Wahrnehmung und der Wiedergabe. Sie zeigen mein Einfühlen und Ausdrücken, beschreiben eher einen Weg des Suchens, als einen Weg des Findens.

"Jürgen - Oberstabsfeldwebel" - Tryptichon mit Installationsbeispiel





"Kunst denkt nicht" ... dieser Satz kam mir eines Tages bei einem Gespräch über Kunst in den Sinn. Und dieser Satz ist mir bis heute im Gedächtnis geblieben, da er vieles über das Betrachten von Kunst aussagt. Viele Menschen treten der Kunst mittels des Verstandes entgegen und versuchen über rationales Denken das Bild zu erklären. Das ist auch kein Wunder, da wir das Denken in unserer (überwiegend von Männern geprägten) Gesellschaft immer in den Vordergrund stellen. Gefühle sind in der rationalen Welt, vor allem in der "Berufswelt", nicht erwünscht. Und so kommt es, dass viele einem Bild, das verstandesmäßig nur schwer erfasst werden kann, die Daseinsberechtigung aberkennen und dass Sie "es einfach nicht verstehen".   "Kunst ist" ... mit diesem Satz läßt man sich auf das Gezeigte ein und beobachtet, welche Gefühle sich beim Betrachten des Bildes einstellen. Versucht man einmal den Verstand beiseite zu stellen, beginnt man wieder, vergleichbar einem unvoreingenommenem Kind, das Bild zu erforschen und Zugänge zur gezeigten Kunst zu finden. Und vielleicht gefällt einem heute ein Bild, das man gestern noch mit abwertenden Worten bedacht hat.

"Reine Kunst" ... verfolgt überhaupt keine Zwecke, sondern ist einfach sinnbildlicher Schöpfungsakt, stolz und ganz »für sich«!
(- Zitat: Franz Marc)



(- Triptychon "Verletzte Lebensformen")
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